Da unsere Gemeinde finanziell nicht mehr in der Lage ist, die Gebäude in der
Dorfstraße 61 (Gemeindebüro, ehemaliger Kindergarten, “Deutsches Haus”)
zu er- und unterhalten, haben wir mit Hilfe von Fördermitteln
den “Treff der Generationen” renoviert.
Im nächsten Jahr wird dann das Gemeindebüro dorthin umziehen.
Einige Mitbürger sind mit dieser Entscheidung unzufrieden, weil das Anwesen nicht
“zentral” im Dorf liegt. Liebe Leute … Wir sind ein KLEINES Dörfchen!
Natürlich hätte ich das “Rathaus” auch lieber im “Stadtzentrum”,
dicht an der “Shoppingmeile” und dem “Boulevard”.
Leider fehlen die finanziellen Mittel.
Doch spätestens nach einer Eingemeindung wird dann das ehemalige Rothemühl
komplett “Stadtrand” sein und der Weg zum Rathaus länger, weil das dann ja
wieder im Zentrum steht.
Also: “Lieber den Spatz in der Hand, … “!

Wir haben auch Dank der freiwilligen Helfer nur ca. 65 % der veranschlagten Kosten
für diese Sanierung benötigt. Es ist nun möglich, für Privatveranstaltungen
einen Raum für max. 30 oder den großen Raum für max. 60 Personen zu mieten.
Da es hier schon wieder Diskussionen gab, weise ich darauf hin, dass wir mit den
vorhandenen, leider alten Möbeln leben müssen und diese vom ständigen
Umherräumen auch nicht qualitativ besser werden.
Sie können also nicht den kleineren Raum mieten und möchten dann aber
die Bestuhlung des großen Raumes nutzen.

Großes Dankeschön an alle freiwilligen Helfer, die für die Sanierungsmaßnahme
ausgeräumt, Eigenleistungen erbracht und hinterher alles wieder gereinigt
und eingeräumt haben.
Es gibt also Leute bei uns, die begriffen haben, dass man nur mit freiwilligem Einsatz
noch etwas erreichen und erhalten kann.
Nicht erstaunlich ist, dass die Leute, die am meisten in der Gemeinde
„wollen“ oder „fordern“, bei solchen Einsätzen kein Interesse zeigen.
PS: Den ständig „gewünschten“ Spielplatz sollen die bisher freiwilligen Helfer
dann wohl auch sauber halten, evtl. anfallende Reparaturen erledigen und
vielleicht auch noch die Kinder beaufsichtigen ?
Wacht endlich auf !